Drehbücher

Seit 1992 habe ich eine Professur an der Filmakademie in Ludwigsburg. Dort war ich an der Entstehung zahlreicher Drehbücher beteiligt, und ich bin sehr stolz auf meine Studenten, die sich inzwischen als Drehbuchautoren einen Namen gemacht haben. Unter anderem

  • Holger Carsten Schmidt
  • Matthias Pacht
  • Bora Daktekin
  • Florian Schumacher

und viele andere, deren Namen ebenso bekannt, aber zu viele sind, um sie hier alle zu nennen.

In meinen Seminaren an der Filmakademie habe ich mich u. a. mit folgenden Themen beschäftigt:

  • Literaturadaptionen
  • historische Stoffe
  • Recherche
  • Motivgeschichte
  • Charakterentwicklung
  • Dialog

und dem unsterblichen Mythos der „Heldenreise“ …

Am meisten habe ich selber dabei gelernt.

Siehe: „Schule des Erzählens“, ein Leitfaden für Film- und Buchautoren. Zuerst 1995 als Fischer-Taschenbuch. 2006 in neu überarbeiteter Fassung im Autorenhaus Verlag.
Das Buch gilt inzwischen als Klassiker der Erzähldramaturgie.

Romane zu schreiben, ohne als Erzähldramaturg mit allen Wasser gewaschen zu sein, halte ich für grob fahrlässig. Für Filmautoren gilt das sowieso. Meisterhafte Drehbücher bewundere ich ohne Einschränkung.
Beispiele? „L.A. Crash“ von Paul Haggis „Babel“ von Iniarritu

Ich liebe „große“ Stoffe und mute meinen Figuren gern extreme Erfahrungen und Grenzüberschreitungen zu. Oft finde ich solche Stoffe in der historischen Vergangenheit und fürchte mich dann auch nicht vor den Recherchen, die nötig sind. Das gilt für Drehbücher wie auch für meine Romane.

Seit 2008 hat sich mein Schwerpunkt von der Lehre auf die dramaturgische Beratung verlagert. Ich berate seitdem von der MFG (Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg) geförderte Drehbuchautoren bei ihren Projekten.

In dieser Zeit sind im Auftrag von Produzenten auch eigene Drehbücher entstanden:

  • „Julian“ (AT), historisches Drama um die Eroberung Spaniens durch die Araber im 8. Jahrhundert
  • „Des Waldes Dunkel“, Mysterythriller

In Arbeit: „Die Innerirdischen“, prähistorisches Drama

Außerdem liegt zu dem Roman „Die Missionarin“ ein von der MFG Stuttgart gefördertes Drehbuch vor.

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